Die Augsburger Altstadt

Die Augsburger Altstadt wird geprägt durch den historischen Stadtkern, welcher sich innerhalb der Stadtbefestigung befindet. Angesiedelt ist dieses Gebiet mit einer Fläche von circa 217 Hektar im Stadtbezirk mit der Bezeichnung Augsburg-Innenstadt, St. Ulrich-Dom. Neben Hamburg und Köln verfügt Augsburg also die drittgrößte Altstadt in Deutschland.

Umgangssprachlich wird mit der „Altstadt“ das circa 30 Hektar große Gebiet zwischen Stadtgraben und Maxmilianstraße bezeichnet, das sich durch ein mittelalterliches Straßengewirr auszeichnet.

Mehrere historische Teilbereiche bilden das Gebiet, das sich innerhalb der mittelalterlichen Stadtbefestigung erstreckt. Anhand dieser Teilbereich lässt sich die Entstehungsgeschichte der alten Reichsstadt sehr gut nachvollziehen.

Im Zentrum der Altstadt findet sich die Bischofsstadt, die sich vor allem durch den Augsburger Dom auszeichnet. Im Norden daran schließt sich die Untere Stadt an. Beides ist auf dem Standort der ehemaligen Römerstadt zu finden, welche sich aber noch weiter in den Norden hinein erstreckt hatte.

Im Süden der Bischoffstadt befindet die Obere Stadt, was die flussaufwärts gelegene Stadt bezeichnet. Diese Stadterweiterung wird auch als die Bürgerstadt bezeichnet und stammt aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

Im 14. Jahrhundert kämm dann schließlich im Osten die Jakobervorstadt hinzu.

In der Altstadt von Augsburg ist z. B. das Fugger und Welser Erlebnismuseum zu finden. Fokus dieses Museums liegt auf den zwei Augsburger Kaufmannsfamilien Fugger und Welser. Im Jahre 2014 wurde dieses Museum eröffnet. Zu finden ist es im nordöstlichen Rank des Domviertes von Augsburg, genauer im Äußeren Pfaffengässchen. Nicht weit vom Museum findet sich der Klostergarten der Benediktinierabtei St. Stephan, der etwa einen Hektar Fläche umfasst.

Die nächste Station, die genannt werden soll, ist das Augsburger Zeughaus.

Vom Fugger und Welser Erlebnismuseum zum Augsburger Zeughaus gelangt man wie folgt: Man gehe nach Westen Richtung Anstoßgäßchen, dann links auf Anstoßgäßchen. Dann links abbiegen auf Beim Pfaffenkeller. Dann rechts abbiegen auf Inneres Pfaffengäßchen, danach links abbiegen auf Bei St. Barbara. Dann rechts abbiegen auf Spenglergäßchen. Dann links abbiegen auf Hoher Weg. Dann weiter auf Karolinenstraße. Dann weiter auf Rathausplatz, weiter auf Maximilianstraße und dann rechts abbiegen auf Moritzplatz. Schließlich nach links abbiegen, um auf Moritzplatz zu bleiben, dann weiter auf Zeugplatz.

Erbauer des Augsburger Zeughauses ist Elias Holl, der das Gebäude in den Jahren 1602 bis 1607 erbaute. An der Ostseite des Gebäudes ist ein mächtiges Portal sichtbar. Gleich darüber befindet sich eine Bronzegruppe, die vom Bildhauer Hans Reichle erstellt wurde. Dieses Bildnis stellt den Erzengel St. Michael dar, der sich im Kampf gegen den Satan befindet.

Nicht weit entfernt vom Augsburger Zeughaus findet sich die City-Galerie Augsburg, wenn auch nicht direkt in der Altstadt gelegen.

Vom Augsburger Zeughaus zur City-Galerie Augsburg gelangt man wie folgt: Man gehe auf Zeugplatz nach Süden Richtung Apothekergäßchen. Dann links abbiegen auf Apothekergäßchen. Dann rechts abbiegen auf Maximilianstraße. Dann leicht links abbiegen, um auf Maximilianstraße zu bleiben. Dann links abbiegen auf Heilig-Grab-Gasse. Dann rechts abbiegen auf Predigerberg. Dann weiter auf Am Schwall. Dann links abbiegen auf Am Vogeltor. Dann nochmal rechts abbiegen, dann links abbiegen, dann scharf rechts.

Hierbei handelt es sich um ein Einkaufszentrum, das im Jahre 2001 eröffnet wurde. Es stellt das größte Einkaufszentrum in Bayerisch-Schwaben dar. Es befindet sich im sogenannten Textilviertel, das benannt ist nach diversen Textil-Unternehmen, die vormals dort angesiedelt waren. Das Textilviertel liegt östlich von der der Augsburger Innenstadt. In der City-Galerie sind mehr als 100 Betriebe des Einzelhandels und der Gastronomie anzutreffen. Das Grundstück, auf dem die City-Galerie erbaut wurde, misst eine Fläche von 50.300 Quadratmetern. Damit ist die City-Galerie eines der größten Einkaufszentren im süddeutschen Raum.

Kommen wir nun zu einem weiteren Höhepunkt der Augsburger Altstadt: dem Leopold-Mozart-Haus.

Von der City-Galerie zum Leopold-Mozart-Haus gelangt man wie folgt: Nach Westen Richtung Jakoberwallstraße. Dann links abbiegen auf Jakoberwallstraße. Dann rechts abbiegen auf Am Vogeltor. Dann weiter auf Oberer Graben. Dann weiter auf Mittlerer Graben. Dann links abbiegen auf Leonhardsberg. Dann rechts abbiegen auf Schmiedberg. Dann rechts abbiegen auf Hoher Weg. Dann weiter auf Frauentorstraße.

Es handelt sich dabei um ein Museum, das sich in einem Handwerkerhaus befindet, das aus dem 17. Jahrhundert stammt. In diesem Haus wird der Vater von Wolfgang Amadeus Mozart, Leopold Mozart, geboren, und zwar im Jahre 1719. Seit 1937 findet sich dort eine Gedenk- und Ausstellungsstätte zur Geschichte der Familie Mozart in Augsburg. Noch bis zum Jahre 2018 trug das Museum den Namen „Mozarthaus Augsburg“. Im Jahre 2020 wurde es umgebaut und präsentierte eine völlig neue Dauerausstellung. Das Haus selber verfügt über drei Geschosse und einen geschweiften Giebel und steht unter Denkmalschutz.

Östlich vom Leopold-Mozart-Haus findet sich das Kloster St. Stephan.

Vom Mozarthaus gelangt man zum Kloster St. Stephan wie folgt: Auf Frauentorstraße nach Süden Richtung Neues Kautzengäßchen. Dann links abbiegen auf Äußeres Pfaffengäßchen. Dann weiter auf Karmelitengasse. Dann weiter auf Stephansplatz. Dann rechts abbiegen, um auf Stephansplatz zu bleiben.

Dabei handelt es sich um eine ehemalige Damenstifts- und heutige Benediktinerstiftskirche. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitgehend zerstört und bis zum Jahre 1966 wiederaufgebaut, allerdings in vereinfachter Form. Die zum Kloster gehörende Kirche hat als Baudenkmal einen Eintrag in der Bayerischen Denkmalliste erhalten.

Westlich von St. Stephan ist die katholische Pfarrkirche St. Georg zu finden.

Von St. Stephan gelangt man wie folgt zu St. Georg: Auf Stephansplatz nach Südwesten Richtung Stephansgasse. Dann rechts abbiegen auf Stephansgasse. Dann links abbiegen auf Pfärrle. Dann rechts abbiegen auf Frauentorstraße. Dann links abbiegen auf Georgenstraße.

Hier halten wir uns bereits im nördlichen Ende der Augsburger Altstadt auf, genauer in der Unteren Stadt im Georgs- und Kreuzviertel. Auch dieses Gebäude ist in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Im frühen Mittelalter stand an dieser Stelle ein kleines Kirchlein mit dem Namen „Sanct Jürgen vor der Mauer“, das aber im Jahre 1057 abbrannte. Im Jahre 1072 wurde diese Kirche wieder aufgebaut. Im Jahre 1135 wurde hier ein Stift für die Augustiner-Chorherren gegründet, wobei dann im Jahre 1143 eine größere Kirche geweiht wurde. Von dieser Kirche stammen wahrscheinlich die unteren Geschosse des Kirchturms. Im Jahre 1180 wurden der Stiftskirche dann schließlich Pfarrrechte verliehen.

Nicht vergessen werden soll das Maxmilianmuseum, bei dem es sich um das älteste Museum Augsburgs handelt.

Von St. Georg zum Maximilianmuseum gelangt man wie folgt: Auf Georgenstraße nach Osten Richtung Sebastian-Kneipp-Straße. Dann rechts abbiegen auf Frauentorstraße. Dann leicht rechts abbiegen auf Hoher Weg. Dann weiter auf Karolinenstraße. Dann rechts abbiegen auf Rathausplatz. Dann weiter auf Philippine-Welser-Straße. Dann leichts abbiegen auf Fuggerplatz.

Die Eröffnung fand bereits im Jahre 1854 statt. Vorzufinden sind dort eine große kunsthistorische Sammlung, ebenso wie etliche Exponate zur Geschichte der Reichsstadt Augsburg. Auch eine naturkundliche Sammlung war dort bis zum Jahre 1905 anzutreffen. Das Museum findet sich in einem im 15. Jahrhundert errichteten Patrizierhaus. In den Jahren 1706 bis 1853 wurde das Haus als evangelisches Armenkinderhaus bzw. Waisenhaus genutzt. Nachdem in dem Gebäude im Dezember 1854 das erste Augsburger Museum eröffnet wurde, wurde das Museum nach einem Besuch des bayerischen Königs Maximilian II nach diesem benannt. Noch bis zum Zweiten Weltkrieg handelte es sich bei dem Maximilianmuseum um das einzige städtische Museum.

An der Maximilianstraße mitten in Augsburg Innenstadt findet sich das Hotel Drei Mohren.

Vom Maximilianmuseum zum Hotel Drei Mohren gelangt man wie folgt: Auf Fuggerplatz nach Südwesten Richtung Martin-Luther-Platz. Dann links abbiegen, um auf Fuggerplatz zu bleiben. Dann weiter auf Philippine-Welser-Straße. Dann links abbiegen auf Moritzplatz. Dann rechts abbiegen auf Maximilianstraße.

Schräg gegenüber vom Hotel befindet sich der Herkulesbrunnen. Das vorhergehende Gebäude an dieser Stelle wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Das heute zu sehende Gebäude wurde im Jahre 1956 fertiggestellt.. Das Hotel verfügt über 132 Zimmer. Dazu zählen fünf Suiten. Woher hat dieses Hotel seinen Namen? Der Name geht auf die Legende der drei Mohren zurück. Im Jahre 1344 wurde ein Wirtshaus eröffnet, und zwar am Weinmarkt, der inzwischen in der Maximilianstraße aufgegangen ist. Im Jahre 1495 soll es hier die ersten Übernachtungsgäste gegeben haben: Drei dunkelhäutige Mönche aus Abessinien sollen der Legende nach hier Obdach gefunden haben, nachdem sie auf ihrer Heimreise von einem strengen Frost zur Überwinterung in Augsburg gezwungen wurden.

Vom Hotel Drei Mohren gelangt man zu unserer SEO Agentur Augsburg wie folgt: Auf Maximilianstraße nach Süden Richtung Kaffeegäßchen. Rechts abbiegen auf Katharinengasse. Dann rechts abbiegen auf Konrad-Adenauer-Allee. Dann links Richtung Schaezlerstraße abbiegen. Dann links abbiegen auf Schaezlerstraße. Dann leicht rechts abbiegen auf Hermannstraße. Dann weiter auf Gögginger Straße, dann Rosenaustraße. Dann links halten und auf Rosenaustraße bleiben. Dann links abbiegen auf Schießstättenstraße. Dann links abbiegen auf Lutzstraße. Dann links abbiegen auf Chemnitzer Straße. Dann links abbiegen auf Uhlandstraße. Dann rechts abbiegen.

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